KMLH

Studiengang „Bewegungsbasierte Altersarbeit“: Kinaesthetics an der Berner Fachhochschule abgeschlossen

Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter fördern – 2012 wurde dieses Anliegen an der Berner Fachhochschule zum Studiengang. Das Curriculum entwickelten Dr. Frank Hatch und Prof. Bernhard Müller gemeinsam: ein Beispiel dafür, wie Kinaesthetics den Weg in die Hochschulbildung fand.

Zeitraum2012 (Start des Studiengangs)
PartnerBerner Fachhochschule (Schweiz)
ZielgruppeFachpersonen der Altersarbeit
BeteiligteDr. Frank Hatch, Prof. Bernhard Müller

Ausgangslage

Ältere Menschen verlieren Mobilität und Selbstständigkeit selten plötzlich, sondern in vielen kleinen Alltagsaktivitäten. Fachpersonen der Altersarbeit brauchen deshalb ein Verständnis von Bewegung als Quelle von Gesundheit und Lernen – genau das, was Kinaesthetics seit den 1980er-Jahren in Pflege und Betreuung vermittelt. Prof. Bernhard Müller, der Kinaesthetics seit 2001 begleitet – zunächst als Trainer, 2003 bis 2006 als Leiter der Curriculumentwicklung am EIHD –, brachte diese Perspektive an die Berner Fachhochschule.

Vorgehen

Gemeinsam mit Dr. Frank Hatch entwickelte Bernhard Müller das Curriculum für den Studiengang „Bewegungsbasierte Altersarbeit – Mobilität, Selbstständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter fördern“, der 2012 an der FH Bern startete. Die Zusammenarbeit knüpfte an die gemeinsame Ausarbeitung der curricularen Elemente im Rahmen von „Kreatives Lernen“ (ab etwa 2001) an.

Ergebnis

Kinaesthetics in der Hochschulbildung

  • Ein akkreditierter Studiengang, der Bewegung als Grundlage der Altersarbeit lehrt.
  • Wissenschaftliche Publikationen zur bewegungsbasierten Altersarbeit (Müller & Fankhauser 2016).
  • Eine Verbindung, die bis heute trägt: Seit 2024 leitet Prof. Bernhard Müller die Fokusgruppe von KMLH zur Weiterentwicklung des Bildungssystems.

Was das für Sie bedeutet

Als Hochschule oder Bildungsakademie: Kinaesthetics lässt sich curricular verankern – von der generalistischen Pflegeausbildung bis zum Studiengang. Als Einrichtung der Altersarbeit: Bewegungsbasierte Arbeit fördert Mobilität und Selbstständigkeit Ihrer Bewohner*innen. Nächster Schritt: Sprechen Sie mit uns über Kooperationen in Lehre und Forschung.

Quellen: Meilenstein-Tabelle Tab. 01, facultas 3. Aufl. 2026 (2012, 2024); Band 4, S. 180; Müller, B. & Fankhauser, R. (2016): Bewegungsbasierte Altersarbeit fördert sinnstiftende Aktivitäten (zit. nach facultas 3. Aufl.).

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