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MH® Kinaesthetics Zertifizierungskurs

Begleitungsprozesse gestalten und gemeinsam lernen im Team und in der Organisation

Der Abschluss des Anwender*innen-Programms: Sie integrieren MH® Kinaesthetics in Ihre Arbeitsabläufe, begleiten Kolleg*innen und schließen als Zertifizierte*r Anwender*in (ZAK) ab.

Auf einen Blick

Dauer10 Tage · 60 Zeitstunden (80 Unterrichtseinheiten à 45 Min.)AufbauZwei Module, i. d. R. über ein halbes JahrVoraussetzungabgeschlossener AufbaukursAbschlussZertifizierte*r Anwender*in (ZAK)QualitätLQW-zertifiziert · Ö-Cert anerkannt

Die Kursbeschreibung

Was ist MH® Kinaesthetics?

MH® Kinaesthetics, das Original, ist eine Lehre der menschlichen Bewegung, die es ermöglicht, die eigene Bewegung in Alltagsaktivitäten wahrzunehmen und schätzen zu lernen. Die so entstehende höhere Bewegungsqualität und Bewegungssensibilität wirkt sich positiv und nachhaltig auf die Gesundheitsentwicklung aus.

Die Gesundheitsentwicklung beschreibt einen lebenslangen Prozess. Jeder Mensch kann diesen in verschiedenen Alltagsaktivitäten und in der Unterstützung von Patient*innen, Bewohner*innen und Klient*innen durch die bewusste Gestaltung von Bewegungen positiv beeinflussen.

Für wen ist der MH® Kinaesthetics Zertifizierungskurs gedacht?

Für alle, die im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens arbeiten und andere Menschen pflegen, betreuen, unterstützen und fördern und einen Kinaesthetics Aufbaukurs abgeschlossen haben.

Wie viele Stunden umfasst der MH® Kinaesthetics Zertifizierungskurs?

10 Tage, 60 Zeitstunden.

Worum geht es im MH® Kinaesthetics Zertifizierungskurs?

Der Zertifizierungskurs besteht aus zwei Modulen. Die Teilnehmer*innen lernen, Begleitungsprozesse mit Patient*innen, Bewohner*innen, Klient*innen, Angehörigen und Kolleg*innen in der Praxis zu gestalten. Sie nutzen das Kinaesthetics Wissen und Können, um praxisrelevante Themen/Situationen in kleinen Gruppen oder Teams zu bearbeiten.

Modul 1

Die Teilnehmer*innen lernen, Bewegungskompetenz als Basis für Gesundheit und Effektivität ihres eigenen Tuns bewusst weiter zu entwickeln.

In der Praxis: Patient*innen, Bewohner*innen, Klient*innen und deren Angehörige und Kolleg*innen mit und ohne Kinaesthetics Wissen in der Praxis zu begleiten.

Modul 2

Mit Schwerpunktthemen (Dekubitus, Schmerz, Sturz, Frühgeburtlichkeit, Intensivpflege, Mobilitätserhaltung und -förderung etc.) die Bewegungssituation beschreiben, in Aktivitäten unterteilen, anhand der Kinaesthetics Konzepte analysieren, neue Bewegungseinsichten präsentieren und in lösungsorientierte Lernprozesse integrieren.

In der Praxis: Bearbeitung von Themen des eigenen Fachbereichs, Gestaltung von Workshops, Mitarbeit in Expertengruppen, Begleitung von Kolleg*innen mit und ohne Grund- und Aufbaukurs.

Was ist das Ziel des MH® Kinaesthetics Zertifizierungskurses?

Der Zertifizierungskurs dient der Integration von MH® Kinaesthetics in den beruflichen Alltag und leistet einen Beitrag im Prozess der Gesundheitsförderung, des gemeinsamen Lernens aller Beteiligten in der Organisation sowie der Erweiterung der Fachkompetenz der Mitarbeiter*innen im Kontext der Fachthemen, Prophylaxen und Mobilitätserhaltung und -förderung. Die curricularen Elemente, wie Aktivität, Konzeptsystem, Lernmodell, Gesundheitsentwicklung, Kompetenzfelder und Organisation, werden in alle Lern- und Begleitungsprozesse integriert.

Was wird wie im MH® Kinaesthetics Zertifizierungskurs gelernt?

  • Lernprozesse mit Kolleg*innen, mit Patient*innen, Bewohner*innen, Klient*innen, Kindern und Angehörigen gestalten
  • Alle mit MH® Kinaesthetics Wissen und Können begleiten
  • MH® Kinaesthetics in Arbeitsabläufe integrieren (z. B. Übergabe, Pflegevisite, Fallbesprechungen)
  • Lernprozesse mit kleinen Gruppen gestalten
  • Fach-/Schwerpunktthemen aus dem eigenen Fachbereich mit Kolleg*innen bearbeiten
  • Ziele im Rahmen von Expertenstandards, Leitbild etc. mit der Führung festlegen und im Team bearbeiten
  • Lernprojekt präsentieren

Häufige Fragen

Was bedeutet der Abschluss als ZAK für meine Einrichtung?

Zertifizierte Anwender*innen wirken als Multiplikator*innen: Sie können Kolleg*innen im Arbeitsalltag anleiten und sind die Basis für Implementierungs- und Auszeichnungsprozesse Ihrer Organisation.

Warum zwei Module über ein halbes Jahr?

Zwischen den Modulen liegt bewusst Praxiszeit: Sie begleiten Kolleg*innen, bearbeiten Ihr Fachthema und bringen die Erfahrungen ins zweite Modul zurück.

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