Das interne KMLH-Rückmeldemodell
KMLH ist nicht als Pyramide organisiert, sondern als Kreis um eine gemeinsame Absicht. Das interne Rückmeldemodell zeigt, wer in welcher Position, Funktion und Rolle dazu beiträgt – und warum wir die Verbindungen dazwischen „Rückmeldung“ nennen und damit Verantwortung meinen.
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Warum ein Rückmeldemodell für die eigene Organisation?
Eine werteorientierte Organisation steht vor einer Frage, die sich nicht von selbst beantwortet: Deckt sich die Art, wie sie intern zusammenarbeitet, mit dem Menschenbild, das sie nach außen vertritt? Für KMLH war das der Ausgangspunkt.
KMLH begleitet Organisationen mit dem KMLH-Rückmeldemodell® – einem Kommunikations- und Interaktionsmodell für Implementierungs- und Auszeichnungsprozesse. Ulrike Resch-Kröll, eine der Geschäftsführerinnen, hat dieses Modell auf die eigene Organisation übertragen: Die Haltung von MH® Kinaesthetics soll nicht nur in den Bildungsangeboten sichtbar sein, sondern auch in der Form, in der KMLH selbst organisiert ist.
Beide Modelle teilen dieselbe Wurzel wie das Bildungssystem – die Verhaltenskybernetik und das Prinzip der Rückmeldungskontrolle. So, wie Menschen ihre Bewegung über die Rückmeldung ihres eigenen Tuns steuern, steuert sich auch eine Organisation über die Rückmeldungen zwischen ihren Beteiligten. Für Sie als Interessierte, Kund*innen oder künftige Mitarbeiter*innen macht das Modell nachvollziehbar, wie KMLH arbeitet.
Heterarchie: gleichberechtigt und vernetzt
Was bedeutet Heterarchie?
Heterarchie beschreibt eine Organisationsform, in der Entscheidungs- und Steuerungsprozesse nicht von oben nach unten laufen, sondern durch gleichberechtigte, miteinander vernetzte Einheiten erfolgen.
Während die Organisationen, die KMLH begleitet, meist hierarchisch aufgebaut sind, ordnet sich KMLH heterarchisch. Für ein konkretes Entwicklungsziel finden sich jeweils die Menschen zusammen, deren Kompetenzen zur Zielerreichung beitragen – unabhängig von ihrer formalen Position.
Der Mehrwert: Unterschiedliche Kompetenzen ergänzen einander, und es entsteht eine wertschätzende Interaktions- und Führungskultur. Heterarchie bedeutet dabei nicht Beliebigkeit. Gerade weil niemand einfach „von oben“ anweist, braucht es umso klarere Absprachen darüber, wer welche Verantwortung trägt. Dafür ruht das Modell auf vier Grundprinzipien:
- Klarheit über Position, Funktion und Rolle. Alle Beteiligten haben transparente Aufgaben und tragen gleichermaßen zur gemeinsamen Absicht bei.
- Systematische Rückmeldeschleifen. Klausuren, Bildungsforen, Fokusgruppen, Jour fixes und Online-Treffen sind fest eingeplant, nicht dem Zufall überlassen.
- Dezentrale Struktur. KMLH ist in Deutschland und Österreich in eigenständigen Gesellschaften organisiert und arbeitet mit regionalen Gruppen, die zwischen Management und Regionen vermitteln.
- Koordination und Selbststeuerung. Alle begegnen sich auf Augenhöhe, handeln eigenverantwortlich und entwickeln gemeinsam Lösungen.
Die Absicht im Zentrum – und die Leitsätze
In der Mitte des Modells steht die Absicht von KMLH: das Wissen und Können von MH® Kinaesthetics über die gesamte Lebensspanne zugänglich zu machen und das Bildungssystem zu bewahren, anzupassen und weiterzuentwickeln. Diese Absicht ist das gemeinsame Wofür – der Sinn, auf den hin sich alles Weitere ausrichtet.
Um die Absicht legen sich die KMLH-Leitsätze. Sie halten das gemeinsame Selbstverständnis fest und werden im Rahmen der regelmäßigen Qualitätstestierung gemeinsam überprüft und angepasst. Zwei von ihnen zeigen besonders deutlich, wie eng Leitbild und Rückmeldemodell zusammenhängen:
Alle Leitsätze und das vollständige Leitbild
Aufbau: Positionen, Funktionen, Rollen
Grafisch ist das Modell ein Kreis: zwei Ringe um eine gemeinsame Mitte. Der Aufbau folgt einer Unterscheidung der Organisationsberaterin Ruth Seliger – Position, Funktion und Rolle sind nicht dasselbe:
- Die Position beschreibt den formalen Platz in der Organisation.
- Die Funktion beschreibt Zweck und inhaltliche Aufgaben.
- Die Rolle beschreibt das Verhalten, das damit verbunden ist.
Im internen Modell sind diese drei über die Grafik verteilt: innen die Positionen, außen die Funktionen, dazwischen – auf den Doppelpfeilen – die Rollen.
Die Positionen (innerer Bereich)

Referent*innen
Bilden Trainer*innen und Coaches fort, begleiten und beraten sie, entwickeln Bildungsangebote und passen sie an Fachbereiche an.
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Trainer*innen, Coaches & zertifizierte Anwender*innen
Vermitteln die Bildungsangebote in der Praxis – in Kursen, Workshops und Praxisbegleitungen – und stehen in direktem Kontakt mit den Zielgruppen.
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KMLH-Mitarbeiter*innen & Regio-Verantwortliche
Tragen Organisation, Kommunikation und Administration. Die Regio-Verantwortlichen sind das Bindeglied zwischen Management und Regionen.
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Geschäftsführung & Geschäftsleitung
Steuern strategisch und operativ und verantworten Qualitätsentwicklung, Wirtschaftlichkeit und Öffentlichkeitsarbeit.
Zur SeiteDie Funktionen (äußerer Bereich)
Die Funktionen benennen die konkreten Aufgaben und sind farblich mit den Positionen verbunden:
- Weiter- und Fortbildung zum*zur Trainer*in, Coach und Anwender*in – Weiterbildungen, Supervision und Begleitung.
- Integration in die eigene Bewegung und Praxis – die Inhalte werden zuerst selbst erfahren und reflektiert, bevor sie weitergegeben werden.
- Kooperation, Organisation und Administration – Vor- und Nachbereitung der Bildungsangebote, Kommunikation, Dokumentation, Marketing.
- Management – Steuerung, Controlling, Qualitätsentwicklung, Öffentlichkeitsarbeit sowie das Initiieren von Fokusgruppen und Klausuren.
Die Rollen (auf den Doppelpfeilen)
Hier liegt der Kern des Modells: Eine Rolle ist nichts, was eine einzelne Person besitzt, sondern das Verhalten, das sich erst in der Zusammenarbeit zeigt. Die gebogenen Doppelpfeile sind deshalb Symbole für die Rollen, die sich in Interaktionen herausbilden.
Begleitung, Supervision, Beratung und Interessengemeinschaft
Referent*innen begleiten die Entwicklung der Trainer*innen und Coaches. In Bildungsforen und Interessengemeinschaften tauschen Fachgruppen ihre berufsspezifischen Erfahrungen aus.
Interaktion und Zusammenarbeit
In Regional- und Online-Treffen koordinieren Trainer*innen, Office-Team und Regio-Verantwortliche die praktische Umsetzung – dokumentiert und evaluiert.
Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit
Bildungsangebote werden systematisch evaluiert, ihre Grundlagen durch Publikationen und Vernetzung gestärkt. Die im LQW-Verfahren etablierten Prozesse bilden die Basis.
Vernetzung und Entwicklung
Management und Referent*innen entwickeln die Angebote strategisch weiter – besonders wertvoll ist der fortlaufende Austausch mit dem Begründer Dr. Frank Hatch.
Jede Position ist zugleich unmittelbar auf die Absicht in der Mitte bezogen. Weil die Rollen situativ und nicht starr sind, entstehen dynamische Arbeitsgemeinschaften: Je nach Aufgabe treten andere Positionen in den Vordergrund, ohne dass die Struktur neu verhandelt werden müsste.
Rückmeldung heißt Verantwortung
Warum „Rückmeldemodell“? Rückmeldung meint hier mehr als das Zurückmelden einer Information. Sie ist die Form des Austauschs – ihr Gehalt ist Verantwortung.
Was heißt response-ability?
Im englischen response steckt die ability, die Antwortfähigkeit. Dieser response-ability entspricht im Deutschen die Ver-antwort-ung: für das eigene Tun einstehen und auf die Fragen, die sich stellen, Antwort geben können.
Rückmeldung ist bei KMLH deshalb weder eine Einbahnstraße noch ein Formular, das einmal im Jahr ausgefüllt wird. Sie ist gelebte Verantwortung – die Bereitschaft, regelmäßig und wechselseitig Antwort zu geben.
Auf der Ebene des Gesamtsystems ergibt das ein stimmiges Bild: Die Gesamtheit dieser ehrlichen Antworten, rückgekoppelt an die Absicht in der Mitte, bildet die Selbststeuerung von KMLH. In einer Heterarchie ist das unverzichtbar – wo keine Befehlspyramide anweist, kann die Antwortpflicht nicht nach oben delegiert werden.
Vom Wofür zum Wiefür
Mit der Absicht in der Mitte ist das Wofür benannt – der Sinn, dem KMLH dient. Damit ist aber noch nicht gesagt, wie dieser Sinn verwirklicht wird. Das interne Modell stellt deshalb eine zweite Frage: Deckt sich die Art, wie KMLH intern zusammenarbeitet, mit dem Menschenbild, das es nach außen vertritt?
Was ist das „Wiefür“?
Das Wofür fragt nach dem Sinn eines Prozesses. Das Wiefür fragt, ob die Art und Weise, wie dieser Sinn verwirklicht wird, dem Sinn selbst entspricht – denn nicht jeder Weg zu einem Ziel ist gleichwertig. Geprägt haben den Begriff die systemische Familientherapeutin Mechthild Reinhard und Peter Pristas (Reinhard 2023, 2024). Er ist geschützt; KMLH verwendet ihn mit ihrer Erlaubnis.
Eine zweite Schleife
Das Rückmeldemodell bezieht jede Rückmeldung auf die Absicht in der Mitte und fragt, ob das, was geschieht, ihr dient. Das Wiefür fügt eine zweite Schleife hinzu: Es nimmt die Rückmeldung selbst in den Blick und fragt, ob auch die Art des Vorgehens die Absicht verkörpert. Damit rückt die Qualität des Prozesses in den Mittelpunkt – nicht nur sein Ergebnis. Das passt zur Grundhaltung von KMLH: So wie es in der Bewegung darauf ankommt, wie jemand eine Aktivität ausführt, kommt es in der Organisation darauf an, wie zusammengearbeitet wird.
Woher der Gedanke kommt
Für Mechthild Reinhard ist das Wiefür die Frage nach der Prozessqualität: Wie gehen wir miteinander vor, damit ein Kohärenzraum entstehen kann – ein Miteinander, das sich als verstehbar, handhabbar und sinnvoll erleben lässt? Sie verbindet damit Gedanken aus ganz unterschiedlichen Feldern: Aaron Antonovskys Salutogenese mit ihrem Kohärenzgefühl, Heinz von Foersters Kybernetik zweiter Ordnung – es gibt keinen neutralen Blick von außen, das Beobachten wirkt auf das Beobachtete zurück – und Buckminster Fullers Warnung davor, über der Spezialisierung den Blick fürs Ganze zu verlieren.
Genau diesen Blick fürs Ganze eröffnet das Wiefür. Das Kunstwort ist zugleich ein Akronym: Wirksame Impulse Erforschen Für Überblick + Richtung.
Das Wiefür im internen Modell
Die Grafik ist anklickbar: Ein Klick auf einen Bereich führt zu den Menschen, die ihn mit Leben erfüllen; per Klick auf die Mitte gelangen Sie zu Leitbild und Leitsätzen.
Referent*innen
Trainer*innen, Coaches, zertifizierte Anwender*innen
KMLH-Mitarbeiter*innen und Regio-Verantwortliche
Geschäftsführung und Geschäftsleitung
Absicht und KMLH-Leitsätze
Tipp: Bereiche antippen oder anklicken
Das interne KMLH-Rückmeldemodell mit ergänzendem „Wiefür“. © Kinaesthetics-mlh GmbH; Begriff „Wiefür“ nach Mechthild Reinhard und Peter Pristas, geschützt.
In der Grafik steht das „Wiefür?“ auf vier Doppelpfeilen rund um die Mitte – dort, wo die vier Bereiche in der täglichen Zusammenarbeit aufeinandertreffen. An jeder dieser Stellen lädt es zur selben Rückfrage ein: Ist die Art, wie wir hier zusammenarbeiten, der gemeinsamen Absicht angemessen? Bezugspunkt ist die Absicht als übergeordnete Richtung – nicht einzelne operative Ziele; deren Ausgestaltung folgt im Nachgang.
Wichtig dabei: Das Wiefür bewertet nicht die beteiligten Menschen, sondern den Weg – die Art der Prozessgestaltung im Verhältnis zur Absicht. Die Achtsamkeit, die im Modell den Menschen gilt, gilt hier auch dem Weg. So wird aus der Rückmeldung darüber, was geschieht, eine Verständigung darüber, wie es geschieht – und ob dieses Wie stimmig ist. Für die Heterarchie ist das der Maßstab, an dem sie sich selbst prüfen kann.
Das Wiefür ergänzt in gleicher Weise das KMLH-Rückmeldemodell® für Organisationen – dort auf den Verbindungen zwischen den Erfolgsfaktoren und der Absicht.
Gelebte Rückmeldung: die Formate
Das Modell bildet nicht nur eine Struktur ab, sondern eine Arbeitsweise. Rückmeldung geschieht bei KMLH in festen Formaten:
- Klausuren von Geschäftsführung, Geschäftsleitung, Referent*innen und Trainer*innen
- Bildungsforen und die Fokusgruppe, die seit 2024 wissenschaftlich begleitet wird
- Regional- und Online-Treffen sowie regelmäßige Jour fixes
- der fortlaufende Austausch mit dem Begründer Dr. Frank Hatch, der an den Präsenztreffen der Fokusgruppe teilnimmt
- Interessengemeinschaften für spezifische Fachbereiche
So kann KMLH Bewährtes erhalten und zugleich Neues ermöglichen – ein Prozess, der inzwischen mehrere Generationen von Trainer*innen umfasst.
Zur gelebten Rückmeldung gehört auch der Blick von außen: Mit der regelmäßigen LQW-Re-Testierung schließt KMLH bewusst eine externe Rückmeldeschleife. Ergänzt wird das durch strukturierte Mitarbeiter*innengespräche und klare Funktionsbeschreibungen, die die Rollen im Arbeitsalltag konkret machen.
Was das Modell bewirkt
- KMLH entwickelt sich als lernende Organisation kontinuierlich weiter, weil Reflexion und Austausch fest eingebaut sind.
- Die Beteiligten erfahren persönliche Entwicklung und Selbstverantwortung – die eigene Bewegungserfahrung wird zur Basis für Selbstreflexion.
- Das System bleibt flexibel und kann auf neue Bedarfe und Zielgruppen reagieren.
- Die gemeinsame Absicht schafft Identifikation und Zusammenhalt.
Weil alle bei der Umsetzung der Absicht auf Augenhöhe zusammenkommen, können sie eigene Ideen und Perspektiven einbringen. So wächst neben der fachlichen Kompetenz auch das Bewusstsein für die eigene Rolle und die Verantwortung für die Gesamtorganisation.
Auch von außen wird das erkannt: Im LQW-Gutachten wird das Modell nicht als klassisches Organigramm gelesen, sondern als Gefüge kooperierender Positionen.
Theoretische Grundlagen
Das interne KMLH-Rückmeldemodell ist bewusst an wissenschaftliche Konzepte angebunden:
- Verhaltenskybernetik und Rückmeldungskontrolle – die gemeinsame Wurzel mit MH® Kinaesthetics: Karl U. Smith und die wissenschaftliche Wurzel
- Systemische Steuerung durch Rückkopplung (Wiener; Argyris & Schön)
- Dezentrale, „zellulare“ Organisation (Beer)
- Heterarchie und wirksames Management (Malik)
- Lernende Organisation (Senge)
- Position, Funktion und Rolle (Seliger)
- Salutogenese und Kohärenz (Antonovsky) · Kybernetik zweiter Ordnung (von Foerster)
- Das Wiefür (Reinhard & Pristas)
Begriffe im Glossar
Die Fachbegriffe dieser Seite im Wortlaut des Lehrbuchs: Heterarchie · Hierarchie · Wiefür · Internes KMLH-Rückmeldemodell · KMLH-Rückmeldemodell® · Verhaltenskybernetik · Feedback Control Theory · Kulturwandel – alle Begriffe: Glossar A–Z.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen den beiden KMLH-Rückmeldemodellen?
Das KMLH-Rückmeldemodell® für Organisationen begleitet Implementierungs- und Auszeichnungsprozesse in Unternehmen und Einrichtungen. Das interne Modell wendet dasselbe Prinzip auf KMLH selbst an – auf die eigene Organisationsstruktur.
Ist eine heterarchische Organisation ohne Hierarchie führungslos?
Nein. Es gibt Geschäftsführung und Geschäftsleitung mit klarer Verantwortung. Heterarchisch heißt: Für ein Entwicklungsziel kommen die Menschen zusammen, deren Kompetenzen beitragen – unabhängig von der formalen Position. Klarheit über Position, Funktion und Rolle ist dafür Voraussetzung.
Warum heißt es „Rückmeldung“ und nicht „Feedback“?
Weil der Begriff bei KMLH mehr trägt: Rückmeldung ist die Form des Austauschs, ihr Gehalt ist Verantwortung – die Fähigkeit, einander Antwort zu geben. Der Modellname bleibt und gewinnt dadurch eine vertiefte Bedeutung.
Was hat das Modell mit MH® Kinaesthetics zu tun?
Beide beruhen auf der Verhaltenskybernetik. So wie Menschen ihre Bewegung über die Rückmeldung ihres eigenen Tuns steuern, steuert sich die Organisation über die Rückmeldungen zwischen ihren Beteiligten.
Was unterscheidet „Wofür“ und „Wiefür“?
Das Wofür ist der Sinn, die Absicht in der Mitte des Modells. Das Wiefür fragt, ob die Art und Weise, wie dieser Sinn verwirklicht wird, zum Sinn passt – es bewertet den Weg, nicht die Menschen. Der geschützte Begriff stammt von Mechthild Reinhard und Peter Pristas.
Wer hat das interne Modell entwickelt?
Ulrike Resch-Kröll, Geschäftsführerin von KMLH, hat das Modell für Organisationen auf die eigene Organisation übertragen und weiterentwickelt.
Zwei Modelle – ein Prinzip
Das KMLH-Rückmeldemodell® für Organisationen begleitet Implementierungs- und Auszeichnungsprozesse (Autorin: Carmen Steinmetz-Ehrt) – siehe Implementierungsprozesse. Das interne KMLH-Rückmeldemodell wendet dasselbe Prinzip auf KMLH selbst an (Autorin: Ulrike Resch-Kröll). Beide gehen von derselben Grundlage aus und stellen die gemeinsame Absicht in die Mitte.
Download und Stand
Die ausführliche Fassung mit Literaturverzeichnis zum Mitnehmen.
Autorin: Ulrike Resch-Kröll · Grafik © Kinaesthetics-mlh GmbH · KMLH ist LQW-testiert; die Qualitätsentwicklung folgt diesem Modell.